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Der Saal war voll.
Hat sich der Abend gelohnt?

Eine Hochzeit mit 80 Gästen, komplett durchgerechnet. Nicht nach Preis je Person, sondern nach dem, was am Ende übrig bleibt. Der Betrieb ist erfunden, die Rechnung nicht.

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Akt 1 · Die Anfrage

Eine Zahl, in drei Sekunden genannt.

Anfrage · Goldene Hochzeit

Moin, wir feiern im Mai Goldene Hochzeit, 80 Personen, Samstagabend. Menü mit drei Gängen, Getränke nach Verbrauch.

Was kostet das bei Ihnen ungefähr?

Die meisten antworten sofort, aus Erfahrung, und liegen damit oft nicht einmal schlecht. Nur weiß hinterher niemand, ob sich der Abend getragen hat. Genau das rechnen wir jetzt nach.

Akt 2 · Was der Abend kostet

Der größte Posten steht nicht
auf der Speisekarte.

Beim Bankett ist nicht der Wareneinsatz der Treiber, sondern die Arbeitszeit. Jede Stunde hat einen Zweck, und jede will bezahlt werden.

Saal aufbauen, eindecken2 Personen × 3 Std.6 Std.
Küche: Vorbereitung und Abend3 Personen × 6 Std.18 Std.
Service am Abend4 Personen × 7 Std.28 Std.
Abbau und Reinigung2 Personen × 3 Std.6 Std.
Arbeitszeit für diesen einen Abend× 22 €58 Std.

1.276 € Personalkosten, bevor ein einziger Teller bezahlt ist. Dazu kommen die Kosten des Saals selbst: Miete, Energie, Versicherung, Verwaltung. In diesem Beispiel 1.500 € für den Abend.

Akt 3 · Deckungsbeitrag statt Preis je Gast

42 € pro Person klingt ordentlich.
Jetzt die ganze Rechnung.

Der Deckungsbeitrag ist das, was nach dem Wareneinsatz übrig bleibt. Aus ihm müssen Stunden und Saal bezahlt werden. Erst was danach noch dasteht, ist verdient.

Menü, 80 × 42 €3.360 €
Getränke nach Verbrauch, 11 € je Gast880 €
Wareneinsatz Speisen (28 %)− 941 €
Wareneinsatz Getränke (22 %)− 194 €
Deckungsbeitrag3.105 €
Arbeitszeit, 58 Std. × 22 €− 1.276 €
Saal: Miete, Energie, Verwaltung− 1.500 €
Bleibt für den Abend329 €
das sind 4,11 € je Gast

Ein ausverkaufter Samstag, 58 Arbeitsstunden, der Chef bis nachts im Haus. Und 329 € bleiben übrig. Niemandem fällt das auf, weil alle auf die 42 € schauen.

Akt 4 · Nach Verbrauch oder Pauschale

Wer trägt das Risiko,
wenn wenig getrunken wird?

Schieb den Regler. Die Gesellschaft ist älter, viele fahren selbst, es wird weniger getrunken als gedacht. Der Aufwand im Haus bleibt derselbe.

Nach Verbrauch
329 €
bleibt für den Abend
Getränkepauschale 4,50 € je Std.
1.163 €
bleibt, unabhängig vom Durst

Bei der Pauschale zahlt der Gast für fünf Stunden Getränke 22,50 € und weiß vorher, woran er ist. Das Haus weiß es auch. Der Aufwand im Saal ändert sich nicht mit dem Durst. Aufbau, Service und Abbau fallen gleich an, ob viel getrunken wird oder wenig. Nach Verbrauch trägt dieses Risiko der Betrieb, bei der Pauschale ist es verteilt.

Akt 5 · Der Einwand

„Das zahlt hier keiner.“

Dann wird nicht über den Preis verhandelt. Der Gast wählt die Serviceform, und die Rechnung passt sich an.

Tippe an, was der Gast wählt, erst die Serviceform, dann die Getränke. Die zwei Karten darunter rechnen sofort nach: was der Gast zahlt und was für den Betrieb bleibt.

Serviceform · antippen
Getränke · antippen
Der Gast zahlt
53,00 €
je Person, alles zusammen
Für den Betrieb bleibt
329 €
nach Wareneinsatz, Arbeitszeit und Saal
Umsatz4.240 €
Wareneinsatz1.135 €
Deckungsbeitrag3.105 €
Arbeitszeit58 Std.
Alle sechs Kombinationen auf einen Blick
ServiceformGetränkeDer Gast zahltFür den Betrieb bleibtArbeitszeit
Tellerservicenach Verbrauch53,00 €329 €58 Std.
TellerservicePauschale 4 Std.60,00 €833 €58 Std.
TellerservicePauschale 5 Std.64,50 €1.163 €58 Std.
Buffetnach Verbrauch49,00 €363 €46 Std.
BuffetPauschale 4 Std.56,00 €867 €46 Std.
BuffetPauschale 5 Std.60,50 €1.197 €46 Std.
80 Gäste, 22 € je Arbeitsstunde, 1.500 € Saalkosten, Wareneinsatz Speisen 28 %. Beispielwerte eines erfundenen Betriebs. Arbeitszeit: Tellerservice 58 Stunden, Buffet 46 Stunden. Grün hervorgehoben: Buffet mit Fünf-Stunden-Pauschale, für den Gast 4,00 € günstiger als Tellerservice mit derselben Pauschale und für den Betrieb trotzdem mehr.

Buffet mit fünf Stunden Getränken ist für den Gast 4,00 € je Person günstiger als Tellerservice mit derselben Pauschale und trägt für den Betrieb trotzdem mehr. Beide Seiten gewinnen, weil das Büfett zwölf Servicestunden spart und der Gast mehr Auswahl bekommt.

Zwei Dinge gehören dazugesagt. Buffet ist nicht die billigere Hochzeit, sondern eine andere: kein Service am Platz, dafür Auswahl und mehr Bewegung im Raum. Viele Gesellschaften wollen genau das. Und: Rabatt ist keine Serviceform. Wer nur den Preis senkt und denselben Abend liefert, schiebt die 329 € ins Minus.

Akt 6 · Von der Rechnung zum Angebot

Die EPS Bankettmappe.

Gerechnet ist nicht verkauft. Die Mappe macht aus der Kalkulation das Angebot, im Gespräch, am Tisch, mit dem Gast daneben.

Die EPS Bankettmappe im Gespräch: Goldene Hochzeit, 80 Personen, Bausteine gewählt, Summe je Person live
Die Mappe im Gespräch: Bausteine wählen, Personenzahl ändern, die Summe je Person rechnet mit. Beispieldaten, erfundener Betrieb.
🧩

Bausteine statt Textbausteine

Menüs, Getränkepauschalen, Raum, Technik, Deko. Jeder Baustein kennt seinen Preis und seinen Deckungsbeitrag.

👥

Summe je Gast, sofort

Personenzahl ändern, und alles rechnet mit. Der Gast sieht, was sein Wunsch kostet, bevor er ihn äußert.

📋

Angebot und Laufzettel

Aus demselben Stand entsteht das Angebot für den Gast und der Laufzettel für Küche und Service.

🗂️

Alle Veranstaltungen im Blick

Entwurf, Angebot verschickt, bestätigt, abgesagt. Jeder im Haus sieht denselben Stand, auf jedem Gerät.

Akt 7 · Nach der Veranstaltung

Was war geplant,
was kam heraus?

Die Nachkalkulation ist der Punkt, an dem aus einem Abend Erfahrung wird. Beim nächsten Anruf ist die Antwort keine Schätzung mehr.

 
Geplant
Tatsächlich
Differenz
Personen
80
76
− 4
Arbeitszeit
46 Std.
51 Std.
− 110 €
Wareneinsatz Speisen
851 €
824 €
+ 27 €
Getränke, Rückläufer angerechnet
250 €
206 €
+ 44 €
Bleibt
867 €
756 €
− 111 €

Unangebrochene Kisten gehen zurück ins Lager und senken den Einsatz, das wird mitgerechnet. Und die fünf Stunden Mehrarbeit sind der eigentliche Befund: Beim nächsten Angebot steht der Abbau realistisch drin.

Und bei dir?

Deine Veranstaltung,
pro Gast gerechnet.

Bis hier war es das Beispiel. Jetzt deine Zahlen: eine Veranstaltung, wie sie bei dir typisch ist. Vorbelegt ist die Hochzeit von oben, überschreib einfach, was bei dir anders ist. Alle Preise ohne Mehrwertsteuer.

Deckungsbeitrag pro Gast
38,81 €
Preis minus Ware
Arbeitszeit pro Gast
15,95 €
58 Std. × 22,00 €
Saal pro Gast
18,75 €
1.500 € für 80 Gäste
Bleibt pro Gast
4,11 €
329 € für den ganzen Abend

Ab 48,89 € pro Person trägt sich der Abend. Du liegst 4,11 € darüber. Das trägt, aber dünn.

Meine Zahlen an Jan schicken
Deine Zahlen stehen schon in der Mail. Ich rechne die Veranstaltung nach diesem Muster durch und sage dir, wo sie bei dir steht.
Der berechtigte Einwand

„Und was kostet mich das?“
Rechne es mit deinen Veranstaltungen.

Jetzt aufs Jahr gerechnet: dein Veranstaltungsumsatz im Jahr und eine vorsichtige Annahme, was sich verbessert. Gegengerechnet wird nur die Bankettmappe, ein Zusatz zum EPS System, das der ganze Betrieb nutzt. Zwei Regler genügen.

Zur Einordnung: In Akt 4 brachte allein die Pauschale 834 € mehr auf 4.240 € Umsatz, fast 20 Prozent. Wer heute bei einzelnen Veranstaltungen draufzahlt, holt rechnerisch noch mehr. Drei Prozent sind bewusst vorsichtig.

Rechnerischer Effekt im Jahr3.000 €
Das sind im Monat250 €
Bankettmappe im Monat35 €
Bleibt dir im Monat+215 €
Einrichtung der Mappe, einmalig690 €
Die ist verdient nach4 Monaten

Rechenbeispiel, keine Zusage. Wenn es bei deinen Zahlen nicht aufgeht, steht das hier genauso.

Ab wann passt die Mappe?
ab 37.000 €

Veranstaltungsumsatz im Jahr, bei 3,0 % Verbesserung, Einrichtung schon mitgerechnet. Ab Jahr zwei reichen 14.000 €.

Und es wirkt weiter
2.580 € im Jahr

bleiben dir ab Jahr zwei, Jahr für Jahr. Die Einrichtung zahlst du einmal, jede Veranstaltung danach wird mit demselben Muster kalkuliert: Serviceform, Pauschale, Nachkalkulation.

Ab welcher Betriebsgröße EPS?
Nicht die Größe entscheidet.

Deine Zahlen tun es. Für den Einstieg gibt es EPS Start, für den Saal die Mappe, und wenn du nur die Veranstaltungen anschauen willst, begleite ich dich in der Beratung, auch ohne System. Das System in der Demo nachrechnen →

Zum Schluss

329 € oder 1.163 €.
Der Unterschied war kein Rabatt.

Dieselbe Hochzeit, derselbe Saal, dieselben 58 Stunden. Geändert hat sich nur, wie der Abend verkauft und nachgehalten wurde.

Statt Preisverhandlung

Der Gast wählt die Serviceform. Büfett statt Tellerservice, und beide Seiten stehen besser da.

Statt Risiko

Die Pauschale verteilt den Durst. Der Aufwand im Saal ist derselbe, der Ertrag schwankt nicht mehr mit ihm.

Statt Schätzung

Die Nachkalkulation macht Erfahrung messbar. Beim nächsten Anruf steht der Abbau realistisch im Angebot.

Jan Block, EfficientPricingSolution

Der erste Schritt bei dir: Schick mir eine echte Anfrage aus deinem Posteingang, so eine wie in Akt 1. Ich rechne sie nach diesem Muster durch, Stunden, Saal, Deckungsbeitrag, und du siehst, was bei dir bleibt. Wenn alles trägt, sage ich dir das genauso.

Für DEHOGA-Mitglieder

Als Partner des DEHOGA Schleswig-Holstein: Wer bis 31. Oktober anfragt, bekommt 20 % auf die Einrichtung der Bankettmappe, 552 statt 690 €. Dazu kommen 35 € im Monat. Mitgliedsnummer einfach in die Mail. Was es sonst noch für Mitglieder gibt →

Meine Veranstaltung durchrechnen Strategiegespräch buchen
Jan Block · EfficientPricingSolution · 0174 6215373 · consulting@eps-de.de

Kurz beantwortet

Was kostet eine Hochzeit mit 80 Gästen?

Als Preis je Person lässt sich das nicht beantworten, weil der größte Posten nicht auf der Speisekarte steht. Im durchgerechneten Beispiel dieser Seite zahlt der Gast 53,00 € für Menü und Getränke nach Verbrauch. Nach Wareneinsatz, 58 Arbeitsstunden zu 22 € und 1.500 € Saalkosten bleiben dem Betrieb davon 329 € für den ganzen Abend. Die Zahlen sind Beispielwerte eines erfundenen Betriebs.

Getränkepauschale oder Abrechnung nach Verbrauch?

Der Aufwand im Saal ändert sich nicht mit dem Durst. Aufbau, Service und Abbau fallen gleich an, ob viel getrunken wird oder wenig. Bei Abrechnung nach Verbrauch trägt der Betrieb dieses Risiko allein, bei einer Pauschale ist es verteilt. Im Beispiel bleiben mit einer Pauschale über fünf Stunden 1.163 € statt 329 €.

Was mache ich, wenn der Gast sagt, das zahlt hier keiner?

Das ist kein Grund, den Preis zu senken, sondern die Leistung an das anzupassen, was der Gast zu zahlen bereit ist. Der Gast wählt die Serviceform, und die Rechnung passt sich an. Buffet statt Service am Platz spart im Beispiel zwölf Arbeitsstunden: Der Gast zahlt 60,50 € statt 64,50 €, und dem Betrieb bleiben 1.197 € statt 1.163 €. Ein Rabatt senkt dagegen nur den Preis und lässt den Aufwand unverändert.

Warum reicht der Preis je Person nicht als Maßstab?

Weil er nur eine Seite nennt. 42 € je Person für drei Gänge klingen ordentlich, aber erst Wareneinsatz, Arbeitszeit und die Kosten des Saals zeigen, was der Abend trägt. Der Deckungsbeitrag beantwortet diese Frage, der Preis je Gast nicht.

Was bringt die EPS Bankettmappe?

Aus jeder Anfrage wird am Tisch ein Angebot mit Deckungsbeitrag je Gast, dazu der Laufzettel für Küche und Service und die Nachkalkulation danach. Im Beispiel dieser Seite brachte allein die Getränkepauschale 834 € mehr an einem einzigen Abend, und jede Veranstaltung danach wird mit demselben Muster kalkuliert. Die Mappe ist ein Zusatzmodul zum EPS System, 690 € Einrichtung und 35 € im Monat.