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Volle Tische sind nicht das Ziel.
Marge ist es.

Das ist die Demo eines Betriebs, den es so nicht gibt. Aber die Fragen, die er stellt, stellt jeder Gastronom. Wir beantworten sie in fünf Minuten. Mit Zahlen.

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Akt 1 · Die Fragen

Restaurant Seeblick, 80 Plätze.
Vier Fragen, die den Gewinn entscheiden.

Wo bleibt mein Geld?
Der Laden ist voll, das Konto nicht. Irgendwo zwischen Einkauf und Kasse versickert Marge.
Was muss eigentlich übrig bleiben?
Miete, Personal, Energie, der eigene Lohn. Kaum jemand kennt die Zahl, die das alles trägt.
Wer steuert meine Preise?
Nicht die Konkurrenz und nicht die Karte vom letzten Jahr. Der Gast steuert den Preis, die Engine die Umsetzung.
Wie halte ich das dauerhaft?
Einmalige Beratung verpufft. Es braucht ein System, das jeden Monat mitläuft.
Akt 2 · Dashboard: der Deckungsbeitrag

Keine Rezepte, keine Inventur.
Deine BWA verrät es schon.

EPS beginnt nicht beim einzelnen Gericht. Es beginnt bei der Zahl, die den ganzen Betrieb trägt: dem Deckungsbeitrag, pauschal aus der BWA des Steuerberaters.

Was die BWA schon weiß
Umsatzerlöse pro Jahr540.000 €
Wareneinsatz (33,1 %)− 178.740 €
Deckungsbeitrag361.260 €
Was der Betrieb braucht
Personal, Miete, Energie, Rest324.000 €
Unternehmerlohn + Zielgewinn60.000 €
Deckungsbeitrags-Bedarf384.000 €
−22.740 €
fehlen jedes Jahr. Nicht gefühlt, sondern gerechnet.

Der ganze Aufwand bis hierhin: eine PDF vom Steuerberater. Der Bedarf wird durch die Öffnungsmonate geteilt, nicht stur durch zwölf. Saisonbetrieb bleibt Saisonbetrieb.

Akt 3 · Dashboard: die Analysegruppen

Wo genau fehlt es?
Die Lücke bekommt eine Adresse.

Das Jahresziel wird nach Saison und Umsatzanteil auf die Gruppen des Betriebs verteilt. Jede Gruppe bekommt ihre eigene Ziellinie und eine Ampel. Die Balken zeigen, was jede Gruppe heute zum Deckungsbeitrag beiträgt. Aus deinen Zahlen, nie aus einer Branchentabelle.

Hauptgänge Fleisch
34 % vom DB
unter Break-even
Hauptgänge Fisch
12 % vom DB
über Break-even
Vorspeisen & Desserts
15 % vom DB
auf Kurs
Biere
15 % vom DB
auf Kurs
Wein & Sekt
12 % vom DB
über Break-even
Alkoholfreies
12 % vom DB
auf Kurs

Der größte Teil der Lücke wohnt in den Hauptgängen: Fleisch trägt ein Drittel des Deckungsbeitrags und liegt trotzdem unter Break-even, Fisch nur knapp darüber. Jede Gruppe hat damit ihre eigene Ziellinie, an der jede spätere Preisentscheidung gemessen wird. Alles bis hierhin: ohne ein einziges Rezept.

Akt 4 · Cockpit: der Deckungsbeitrag je Gericht

Jetzt erst schauen wir auf Gerichte.
Und nur, wo es sich lohnt.

Für die auffälligen Gruppen, hier die Hauptgänge, kommt zuerst die Rezeptur ins System. Die Priorisierung übernimmt das Cockpit: die Artikel mit der größten Wirkung zuerst. Ab dann rechnet jede Lieferantenrechnung mit, und jede Position zeigt ihre Lücke gegen den Zieldeckungsbeitrag. Die Lücke wirkt bei jedem verkauften Teller, sichtbar wird sie mit jedem Kassenbericht. Der Unterschied zur Ebene davor: Das Dashboard rechnet mit dem Wareneinsatz-Richtwert aus deiner BWA, und der gilt für die ganze Gruppe. Das Cockpit ordnet den Wareneinsatz jedem Gericht einzeln zu. Damit wird aus dem Zieldeckungsbeitrag der Gruppe ein Zieldeckungsbeitrag je Position.

−16.150 €
der Jahreslücke erklären allein diese sechs Positionen
01 · RECHNUNG

Import

Lieferantenrechnungen werden eingelesen. Kein Abtippen.

02 · ARTIKEL

Stammdaten

Jeder Artikel kennt seinen aktuellen Einkaufspreis.

03 · REZEPTUR

Kalkulation

Rezepturen rechnen sich mit jedem neuen Einkauf selbst neu.

04 · SOLL-IST

Kontrolle

Was hätte der Wareneinsatz sein dürfen, was war er wirklich.

Akt 5 · Kochbuch: die Küche

Kalkuliert ist nicht gekocht.
Das Kochbuch schließt die letzte Lücke.

Soll-Wareneinsatz (laut Rezepturen und Verkäufen)
28,4 %
Ist-Wareneinsatz (laut BWA und Einkauf)
33,1 %

Die Differenz von 4,7 % vom Umsatz sind hier rund 25.000 € im Jahr. Die Lücke ist kein Urteil, sie ist ein Prüfauftrag: Schwund, Portionsgrößen, Ausbeute oder Preispflege. Die Portionsgrößen löst das Kochbuch.

Soll-Rezeptur am Bildschirm

Die Küche sieht dieselbe Rezeptur, die kalkuliert wurde. Kein Zettel, kein Ordner.

Mengen je Portion

Portionszahl einstellen, alle Mengen rechnen sich mit. Die Portion bleibt, wie sie kalkuliert ist.

Einkaufsliste mit Putzverlust

Eingekauft wird inklusive Rüst- und Putzverlust, auf dem Teller landet die Soll-Menge.

Schwundbuch statt Schätzwert

Bruch und Fehlproduktion: erfasst in Euro, nicht geschätzt. Personalessen getrennt als zu buchender Posten, nicht als Schwund.

Akt 6 · Drei Ebenen, drei Rollen

Wer entscheidet was.

Die drei Ebenen sind kein Schichtmodell, sondern eine Arbeitsteilung. Jede beantwortet eine andere Frage, und keine kann die Frage der anderen beantworten.

Strategie
Dashboard
Der Inhaber
Die Frage
Was soll der Betrieb am Jahresende verdienen?
Wie weit
Analysegruppe, Wareneinsatz als Richtwert aus der BWA
Gestaltung
Cockpit
Betriebsleitung oder Küchenchef
Die Frage
Welche Preise bringen uns dahin?
Wie weit
Einzelnes Gericht, Wareneinsatz je Artikel zugeordnet
Ausführung
Kochbuch
Die Küche
Die Frage
Wird gekocht, wie kalkuliert wurde?
Wie weit
Portion, Mengen und Schwund in Euro

Das Dashboard arbeitet auch allein. Wer wissen will, wo es klemmt, braucht dafür keine einzige Rezeptur. Das Cockpit kommt dazu, wenn du das Potenzial je Gericht ausreizen willst, das Kochbuch, wenn die Küche mitziehen muss. Du entscheidest, wie weit du gehst.

Akt 7 · Der Regelkreis

Kein Gutachten für die Schublade.
Ein System, das jeden Monat mitläuft.

Die Entscheidung bleibt deine, und deine Erfahrung auch. Was dazukommt, ist der Kontext, in dem sie besser wird. Jeden Monat läuft dein Kassenbericht durch, die Kennzahlen stehen neu, und die Engine legt dir die Preisschritte vor, die am meisten bringen, jeden mit seiner Begründung. Alle Fakten liegen auf dem Tisch, statt dass du sie zusammensuchen musst. Was davon auf die Karte kommt, sagst du.

47.250 €
Umsatz laufender Monat
28,9 %
Wareneinsatzquote
+1.840 €
Margeneffekt seit Start
3
offene Preisempfehlungen
Freigeben ✓
✕ Ablehnen
Anpassen
Preisempfehlung: Zanderfilet von 21,50 € auf 23,90 €
Begründung: Einkaufspreis Zander +18 % seit Kalkulation. Rundung nach Kartenlogik des Betriebs.
Eigener Preis:
Nach rechts wischen heißt freigeben, nach links ablehnen, nach unten anpassen. Ein Wisch am Pass, zwischen zwei Tellern.
Das Cockpit live ausprobieren →
Die interaktive Live-Demo in fünf Schritten, mit eigenen Zahlen spielbar.
Der berechtigte Einwand

„Und was kostet mich der Spaß?“
Rechne es selbst aus.

EPS beginnt ab 865 € Einrichtung und ab 95 € im Monat. Die Demo zeigt das ganze System, Module wie Cockpit-Feintuning und Kochbuch kommen bei Bedarf dazu. Ob sich schon der Einstieg trägt, entscheiden nicht wir, sondern deine Zahlen. Zwei Regler genügen.

Zur Einordnung: Die Lücke aus Akt 2 entsprach hier 4,2 % vom Umsatz. Ein einziges Prozent ist eine bewusst vorsichtige Annahme.

Rechnerischer Margeneffekt pro Jahr5.400 €
Basispaket im ersten Jahr2.005 €
Basispaket ab Jahr zwei1.140 €
Überschuss im ersten Jahr+3.395 €
Jeder eingesetzte Euro bringt2,7 €

Rechenbeispiel, keine Zusage. Aber die Richtung ist klar: Das System muss nur einen Bruchteil dessen finden, was es typischerweise findet.

Zum Schluss · Die Antworten

Dieselben vier Fragen. Jetzt mit Zahlen.

Wo bleibt mein Geld?
Sichtbar gemacht: die Lücke aus der BWA, verteilt auf die eigenen Gruppen, in Euro statt im Gefühl.
Was muss übrig bleiben?
Der Deckungsbeitrags-Bedarf aus Kosten, Unternehmerlohn und Zielgewinn. Eine Zahl, geteilt durch die Öffnungsmonate.
Wer steuert meine Preise?
Der Gast über sein Verhalten, die Engine über die Umsetzung. Zielquoten sind Maßstab, keine Stellschraube.
Wie halte ich das dauerhaft?
Laufende Betreuung im Regelkreis: Kassenbericht rein, Empfehlung raus, Freigabe per Wisch.
Strategiegespräch buchen Nur die Speisekarte schicken
Der Preischeck kostet nichts außer der eigenen Speisekarte. Wer lieber redet, bucht direkt einen Termin.
Und eine Sache noch …

EPS Lotse. Wenn die Berufsgenossenschaft klingelt,
bist du schon fertig.

Marge ist die eine Existenzfrage, der Arbeitsschutz die andere. Gefährdungsbeurteilungen, Unterweisungen, Prüfnachweise: Wer das auf Zuruf zusammensuchen muss, hat schon verloren. Der Lotse führt Schritt für Schritt durch jede Pflicht, erzeugt die fertigen Dokumente und hält den Betrieb dauerhaft prüfbereit.

Pflichten-Cockpit · Restaurant SeeblickPrüfung läuft …
Gefährdungsbeurteilung Küche und Service§5, §6 ArbSchG
Jahresunterweisung aller Mitarbeiter, dokumentiertDGUV V1 §4
Ersthelfer bestellt, Verbandbuch geführtDGUV V1 §26
Brandschutz: Feuerlöscher geprüft, Fluchtplan aktuellASR A2.3
Betriebsanweisungen an allen Maschinen ausgehängtBetrSichV §12
Geführt statt gesucht
Der Lotse fragt, der Betrieb antwortet. Am Ende steht das fertige, unterschriftsreife Dokument, nicht ein leeres Formular.
Was wir nicht versprechen
Für den Arbeitsschutz in deinem Betrieb musst du selbst geradestehen, §13 ArbSchG. Daran ändert kein System etwas. Was der Lotse übernimmt, ist die Arbeit dahinter: im Blick behalten, was fällig ist, und am Prüftag belegen können, dass es getan wurde.
Ein System, zwei Existenzfragen
Eine eigene Oberfläche, weil Arbeitsschutz anders funktioniert als Pricing. Aber derselbe Bereich und dieselbe Anmeldung: Beide Bausteine arbeiten auf dem abgeschlossenen Bereich, den EPS für deinen Betrieb führt. Nichts liegt verstreut in weiteren Werkzeugen.
Den Lotsen im Detail ansehen Arbeitsschutz besprechen
Der Lotse ist als eigener Baustein buchbar, mit oder ohne Pricing.
EPS Lotse · Arbeitsschutz Kassenbericht-Hub Rezeptur-Import Chat-Assistent für Gäste-Websites weitere Module folgen …